Solidaritätskonzert mit den Berliner Symphonikern

Das Solidaritätskonzert in Berlin

Solidaritätskonzert auf dem Gendarmenmarkt

Musik kennt keine Grenzen

Am 27. Mai 2017 fand erstmals ein klassisches Open-Air Konzert als Solidaritätskonzert mit den Berliner Symphonikern im Rahmen des evangelischen Kirchentages auf dem Berliner Gendarmenmarkt statt. Dabei handelte es sich um die Uraufführung der interkulturellen „UNISONO-Sinfonie“, bei der geflüchtete Musiker zusammen mit den Berliner Symphonikern spielen und so für Toleranz und Verständigung werben. Die Sinfonie führt das Konzept der UNISONO-Ouvertüre weiter, die Nicolas Ruegenberg unter der Beteiligung von geflüchteten Musikern aus Syrien schrieb. Nun trifft das europäische Hauptthema der Ouvertüre auf seine syrische, iranische und afrikanische Entsprechung und es entfaltet sich ein musikalischer Dialog auf Augenhöhe, der zeigen soll, wie bereichernd der interkulturelle Austausch sein kann. Aus der 6-minütigen Ouvertüre entsteht so eine 40-minütige Sinfonie. Wie im Fall der UNISONO-Ouvertüre, weden die GEMA-Erlöse dieser Sinfonie komplett an die UNO-Flüchtlingshilfe gespendet.

Zum Abschluss des Konzertes wurde der berühmte Schlusschor aus Beethovens 9. Sinfonie aufgeführt, bei der die bis zu 10.000 Zuschauer, verschiedene Chöre und die Musiker auf der Bühne gemeinsam in die Passage „Alle Menschen werden Brüder“ einstimmten. Auf der Bühne: Die Berliner Symphoniker und ein aus geflüchteten und einheimischen Musikern gemischter Chor.

Nicolas Ruegenberg führte als Moderator durch das Konzert und gewährte einen Einblick in den Entstehungsprozess der UNISONO-Sinfonie. Das Konzert war voll besucht und wurde mit viel Lob und Standing Ovations bedacht.

Nachfolgend finden Sie eine Hörprobe der Uraufführung der UNISONO-Ouvertüre.
Es spielen die Berliner Symphoniker unter Bernhard Steiner, der auch der Dirigent des Solidaritätskonzertes war.

Solisten:
Oud – Shadi Almoghrabi
Riq – Hassan Abul Fadl
Nay – Mohamad Fityan

  1. Hörprobe - Unisono Die Berliner Symphoniker unter Bernhard Steiner - Solisten: Shadi Almoghrabi, Mohamad Fityan, Hassan Abul Fadl 2:59